Für die Allianz!

Ich habe mit einem neuen Armeeprojekt begonnen! Und diesmal geht es nach Azeroth.

In diesem Projekt werde ich meine neue Armee für Kings of War aufbauen, und diesmal geht steht die Hegemonie von Basilea auf dem Programm. Dabei handelt es sich um eine Fraktion der Menschen, die durch eine enorme Hingabe gegenüber den „Leuchtenden“ (die Halbgötter Manticas) und einen bedingungslosen Kampf für das Gute geprägt ist. Paladine, Ordensschwestern, Priester und Engel prägen das Bild der Armeen Basileas, Fernkämpfer und Kriegsmaschinen sind hingegen eher selten. Die Fraktion ist vom Hintergrund her sehr beliebt, einziges Problem sind bisher die eher mauen Modelle für Ordensschwestern und Standard-Infanterie von Mantic Games. Mit den neuen Stormcast Eternals und einigen Umbauten hat sich das Ganze jetzt aber erledigt, und mein Projekt kann beginnen.

Der erste Block steht bereits

Die Chronik der Wächter

Kapitel 1: Die Allianz erwacht

 Die Küste war an diesem Morgen besonders stürmisch und die Wogen umspülten an zahlreichen Stellen die ersten Ausläufer des Säulenfeldes. Die Außenmauern des alten Tempels glänzten vor Gischt und die Phönixbanner Basileas knallten wie Peitschen im Sturmwind. Tiberius Garros beobachtete auf seinen Kriegshammer gestützt die tobende Küstenlinie und wartete. Inzwischen waren Tage vergangen seit er den Boten zur Stadt am Goldenen Horn geschickt hatte, doch weder der Hof des Hegemons noch der Hohe Paladin hatten bisher eine Antwort geschickt. Und während der Sturm die Küste heimsuchte und die Zeit langsam verstrich, rückte der Schatten näher.

„Wenn ihr weiter in dieser Kälte steht, wird Euch der Tod noch vor der nahenden Schlacht ereilen. Im Bett und mit Fieber!“ Erzmagier Talomiras trat von hinten an ihn heran und ließ seinen Blick ebenfalls über das wogende Meer schweifen. „Noch immer keine Botschaft aus der Hauptstadt?“ Tiberius ließ sich sein kurzes Erschrecken ob der unerwarteten Ankunft des Magiers nicht anmerken, aber mit einem Mal wurde ihm bewusst, wie sehr sich Kälte und Nässe bereits durch seine Kleidung gefressen hatten, und fröstelnd hüllte er sich enger in seinen Umhang. Mit einem Seufzen wandte er den Blick vom Meer ab und nickte dem Neuankömmling zu. „Weise Worte wie immer, und doch könnte die Kälte schon bald das geringste meiner Probleme sein. Inzwischen warten wir seit zwei Wochen auf Nachricht aus der Hauptstadt und weder ein Bote noch ein Rabe haben uns erreicht. Wenn die Warnungen aus dem
Norden wahr sind, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die Armee der Abgründigen unsere Außenposten im Nordosten des Berg Kolosu erreicht. Von dort sind es nur noch wenige Tagesmärsche bis zum Tempel…“

 „Glaubt ihr wirklich, dass der Abgrund einmal mehr nach Domivars Heiligtum greifen wird? Der Götterkrieg ist seit Jahrhunderten vergangen und selbst für unser Volk ist sein Grabmal nur noch ein schwindendes Symbol…“ „Die Abgründigen haben nicht vergessen wer Oskan damals vernichtet hat, und die Niederträchtigen hassen ihren Kerkermeister sicher noch ebenso inbrünstig wie früher. Sie werden nicht ruhen bis Domivars Grabmal dem Erdboden gleich gemacht ist.“ „Ihr meint also wir sollten den Tempel auf eine Belagerung vorbereiten?“ „Nein. Die Zeit des Versteckens ist vorbei. Wir werden nicht warten bis uns ein Bote vom Goldenen Horn erreicht, und wir werden auch nicht warten bis unsere Außenposten im Norden überrannt sind. Bereitet die Erweckung der Reliquien vor und schickt Kunde zum Berg Kolosu. Die Wächter Domivars ziehen in den Krieg!“

Mit einem letzten Blick auf die tobende See wandte sich Tiberius zum Gehen und schritt auf die Tore der Tempelfeste zu. Als sich die gewaltigen, runenverzierten Tore des inneren Saktums vor ihm auftaten, erblickte er am Ende des langen Säulengangs eine gewaltige Gestalt in prächtig verzierter Rüstung. Ihr mannsgroßes Schwert leuchtete im selben magischen Glanz wie ihre Flügel, und obwohl sich unter ihrer Kapuze kein Gesicht abzeichnete, spürte Tiberius, dass die Gestalt ihn eindringlich und doch wohlwollend musterte. Ein entschlossenes Lächeln huschte über sein Gesicht. Er hatte richtig entschieden.

Neben den hier gezeigten „Soldaten“ wird es noch weitere WarCraft-Anleihen in der Armee geben:

  • Greifenreiter
  • Zwergenschützen
  • Mörser-Teams
  • Magier
  • Zauberin
  • Paladine
  • Elfenpriester

Hinzu kommen allerdings noch allerlei weitere Modelle, da ich einige Auswahlen füllen muss, für die mir die Armeen Lordaerons und Azeroths keine Möglichkeit bieten. 🙂

Ein zentrales Problem meiner Miniaturenmischung sind die unterschiedlichen Größen der Modelle. Die Stormcasts sind deutlich größer als meine reguläre Infanterie, aber das ist eigentlich kein großes Problem. Im Hintergrund meiner Armee habe ich das folgendermaßen verarbeitet:

  • Nur ein Teil meiner Truppen ist tatsächlich sterblicher Natur, darunter die meisten Helden, die Standard-Infanterie und meine Schützen.
  • Ein weiterer Teil besteht aus heiligen Konstrukten, die der Tempel Domivars in Zeiten der Not erwecken kann. Diese stählernen Krieger werden von der Macht der Leuchtenden angetrieben und bilden die stählerne Faust meiner Armee. Regeltechnisch werde ich die Stormcasts vor allem als Paladine mit verschiedenen Waffen spielen.
  • Der dritte Teil der Armee besteht aus den Elohi, also den Engeln Manticas. Sie bilden die mächtigsten Truppen Basileas und kommen sowohl als reguläre Truppen als auch als Helden vor. Hier werde ich die Modelle der Relictors nutzen und sie im Fall der Ur-Elohi (Erzengel) ein wenig umbauen.

Mit diesen Modellen geht es dann weiter:

Jetzt ist aber erstmal Bettzeit angesagt.

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2 Gedanken zu “Für die Allianz!

  1. wirklich sehr sehr cool! absolut daumen hoch, schon jetz ein klasse projekt! Ich hab schon sehnsüchtig auf ein update gewartet und dann haust du erstmal ne ganze Einheit raus! 😀 Find die super. weiter so!

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