Es ist vollbracht

Mein zweite Projekt 500 ist ebenfalls abgeschlossen, mit der gestrigen Medusa habe ich auch bei Sedition Wars die Ziellinie erreicht. Und somit kann ich nicht nur neue Bilder, sondern auch den dritten Teil meiner Hintergrundgeschichte präsentieren.

Fangen wir mit dem wichtigsten an:

Ich habe fertig!

Projekt 500 Block 4 fertig

  • Viper-Squad, 5 neue Samaritans mit Sprungmodulen
  • Father, die Schiffs-KI der Vision of Freedom
  • Meine noch namenlose Asari-Kriegerin
  • Phaedrus Form 1
  • Naga Exoform
  • Medusa Exoform

Und wenn man alles, was ich bisher für Sedition Wars bemalt habe, zusammenstellt, ergibt sich dieses Bild:

Projekt 500 Komplett fertigDas ist natürlich noch nicht alles, ich habe schließlich noch viel Holz hier, aber das ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt werden soll. 🙂

Und apropos Geschichte…

Sektion 2: Ziel erfasst

„Harbinger 1 ruft Fury-Command. Zielbereich ist in Sicht, Annäherungsvektor normal. Backbordhangar der Vision of Freedom liegt direkt vor uns, Hauptschott ist immer noch geschlossen. Keinerlei Reaktion auf unsere Kontaktsequenz, Sensoraktivität nicht messbar.“ „Verstanden Harbinger 1. Senden sie das Überbrückungssignal, das uns das Oberkommando geschickt hat, und bereiten Sie das Landemanöver vor.“ „Das ist bestätigt Fury-Command. Initialisiere Signal in 3, 2, 1… Irgendetwas stimmt hier nicht. Die Signalübertragung wurde planmäßig abgeschlossen, aber die Freedom zeigt keinerlei Reaktion. Das Schott ist nach wie vor geschlossen.“ „Übertragung wiederholen, Harbinger 1!“ „Haben wir schon, keinerlei Reaktion.“ „Verdammt, das fängt ja gut an… Wenn wir das Schott aufsprengen, wird der Hangar dekomprimiert und unser Brückenkopf bis auf weiteres unbrauchbar…“ „Fury Command, hier Bishop. Wir könnten das Viper-Squad rausschicken. Auf der Außenseite des Freedom gibt es mehrere Wartungsluken. Mit etwas Glück kann das Team sich auf diese Weise Zugang verschaffen und das Hauptschott von innen heraus öffnen.“ „Bestätigt. Viper-Squad wird auf Einsatz vorbereitet, halten sie Position, Harbinger 1.“

In diesem Moment flammten auf der Backbordseite der Vision of Freedom gleich mehrere Suchscheinwerfer auf und erfassten das wartende Shuttle. Nur Sekundenbruchteile später erwachten alle Warnsysteme im Cockpit des Harbingers zum Leben und meldeten mit schrillen Alarmtönen, dass das Shuttle von einem nicht identifizierten Sensor gescannt wurde. „Harbinger, hier Fury-Command, was ist da los bei Ihnen?!“ „Wissen wir nicht. Die Freedom hat unsere Hüllenstruktur mit einem Scanner erfasst, reagiert aber nach wie vor nicht auf unsere Kontaktversuche. Erbitte Erlaubnis zum Abdrehen, wenn die ihre Waffen hochfahren, sitzen wir hier auf dem Präsentierteller!“ „Erlaubnis erteilt, kehren sie zur Fury zurück!“

Mit einem Mal brachen die Alarmsignale ab und auch die Scheinwerfer erloschen ebenso plötzlich wie sie erschienen waren. Sekunden später ging ein Ruck durch das Backbordschott der Vision of Freedom und die tonnenschweren Stahlplatten glitten langsam beiseite. Hinter dem Tor kam eine dunkle Öffnung zum Vorschein, der primäre Hangar der Freedom schien völlig unbeleuchtet zu sein. „Fury-Command, hier Harbinger 1. Das Schott ist offen und die Sensoren wurden deaktiviert. Mission fortsetzen?“ „Positiv Harbinger 1. Leiten sie das Landemanöver ein und sagen sie Bishop, dass er mit seinem Team einen Schutzperimeter um die Landezone einrichten soll.“

Mit einem vorsichtigen Schubimpuls setzte sich das Shuttle erneut in Bewegung. Die Scheinwerfer des Transporters erfassten das Hangartor und griffen wie suchende Finger in die dahinterliegende Schwärze. Langsam aber sicher kamen immer neue Objekte in Sicht, verstreute Kisten, umgeworfene Treibstoffzellen und undefinierbare Trümmer lagen überall in der weitläufigen Halle verstreut. „Das sieht aus wie nach einem Bombeneinschlag, was ist hier passiert?“ Captain Winter blickte mit grimmiger Mine aus dem Cockpitfenster des Shuttles und versuchte sich einen Überblick über ihre Position zu verschaffen. „Versuchen sie dort hinten zu landen, dieser Bereich scheint einigermaßen sauber zu sein. Sind die Umgebungssensoren aktiv?“ „Jawohl, Captain, keinerlei Aktivität in unserer direkten Nähe. Die Lebenserhaltung wurde in der gesamten Sektion auf ein Minimum heruntergefahren, die Luft ist aber noch ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Künstliche Schwerkraft bei 92 Prozent, elektromagnetische Impulse deuten auf eine weitgehend zusammengebrochene Energieversorgung hin.“ „Fast schon heimelig… Landemanöver einleiten und Bewegungssensoren auf volle Leistung stellen, es wird Zeit diesen Bereich zu sichern. Können sie das Shuttle so ausrichten, dass die Bordgeschütze einen möglichst großen Bereich abdecken können? Leutnant? Leutnant, was ist los, warum antworten Sie…“

Winter blickte zurück auf den Piloten, der völlig regungslos aus dem Cockpitfenster starrte, unfähig einen Laut von sich zu geben. Als er dem Blick folgte, flackerten einmal mehr die Bilder aus seinem Traum vor seinem inneren Auge auf. Die Scheinwerfer des Harbinger hatten die gegenüberliegende Wand erfasst, die großflächig mit getrocknetem Blut verschmiert war. Einschusslöcher und Detonationsspuren umgaben den Bereich, und vereinzelte Körperteile lagen lose verstreut zwischen den Trümmern. In einen der größten Blutflecken war mit zittriger Hand ein einzelnes Wort geschmiert worden: „NIEMALS“.

Ship Hangar Vision ov Freedom tbc_by_YoBarte

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2 Gedanken zu “Es ist vollbracht

  1. glückwunsch zum erfolgreichen Abschluss! muss ja sagen, dass mir deine SW modelle unglaublich gut gefallen. das gelb ist schön knallig ohne bilig zu wirken und die bösen buben fangen wirklich sehr schön ein düsteres szenario ein…

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